Archiv für den Monat: Juni 2013

Wir sind Arab Idol!

Ungefähr so fühlte es sich gestern abend an. Da war das eingetreten, worauf Millionen Palästinenser in der Westbank und Gaza, aber auch in der ganzen Welt hingefiebert hatten. Muhammad Assaf hat die seit Monaten alle Einschaltquoten in der arabischen Welt beherrschende Sendung „Arab Idol“ gewonnen. Als die Entscheidung verkündet wurde, sank Muhammed Assaf auf die Knie, und in Ramallah die Menschen in einen Freundentaumel.

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Mittendrin die beiden Büroleiter aus Israel und Palästina, Marc Berthold und ich. Schließlich ist Assaf auch in Israel ein Superstar, die Palästinenser in Nazareth und vielen anderen Städten (immerhin 20% der Einwohner Israels) waren genauso begeistert mit dabei. Ramallah platzte aus allen Nähten, selbst auf den Dächern wurde der Platz knapp. Zehntausende feierten in die Nacht – so wie man es in Deutschland nur von Fußballwelt- und Europameisterschaften kennt.

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Menschenmassen in Ramallah beim Arab Idol Finale.
Foto: CC-BY-SA René Wildangel

Muhammad Assaf hat Sympathien — und Stimmen, gewählt wurde per sms — aus der gesamten Region bekommen, und die Palästinenser haben endlich etwas, das sie stolz macht, feiern und die täglichen Demütigungen mal vergessen lässt. Das zeitgleich zum Beispiel der gerade erst ernannte palästinensische Ministerpräsident zurückgetreten ist, interessiert keinen. Die Menschen sind so müde, so erschöpft von den Jahrzehnten der Besatzung, aber ein Sänger aus Gaza hat es geschafft sie in einen Freudentaumel zu versetzen. Assaf wird nun nach Gaza zurückkehren; obwohl die Hamas die „westliche“ Show lange ablehnte, dauerte es nicht lange, bis sie Assaf auf schräge Weise zu vereinahmen suchte. Doch der größte Hit, den Assaf darbot, ist ein Lied, das eindeutig der PLO (der die Hamas nicht angehört) zugerechnet wird.  Kein Wunder, dass sich nun viele in seinem Ruhm sonnen wollen; den 1,7 Millionen Menschen im engen und belagerten Gazastreifen dürfte das egal sein, sie werden Muhammad Assaf als Volkshelden empfangen wenn er zurückkommt. Er hat auch in Kürze Konzerte in der Westbank angekündigt – dafür wird er allerdings die Erlaubnis Israels brauchen, denn die Einwohner Gazas können seit der Zementierung der Teilung 2007 in der Regel nicht mehr in die Westbank reisen. Dann dürfte es für Assaf auf eine noch größere Tournee gehen. In die arabische Welt, aber vielleicht sogar darüber hinaus. Denn Assaf ist ein grandioser Sänger mit echter Starqualität und viel Charisma. Hier noch ein Beweis: Wer es schafft ein Lied der Backstreet Boys zu singen, ohne dass es peinlich wirkt, ist wirklich ein Superstar.

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In Sicherheit aber prekären Verhältnissen

In vielerlei Hinsicht könnte Deutschland sich eine Scheibe davon abschneiden, wieviele Flüchtlinge der Libanon aus Syrien aufnimmt.  Über 500.000 Männer, Frauen und Kinder sind registriert, die wirkliche Zahl liegt aber schätzungsweise bei etwa dem Doppelten. Damit machen Syrerinnen und Syrer mittlerweile fast ein Fünftel der Menschen im Libanon aus, und die syrisch-libanesische Grenze bleibt weiterhin offen. Vor diesem Hintergrund wirkt es beschämend, dass Deutschland sich – nach über zwei Jahren des Konfliktes wohlgemerkt – zur Aufnahme von gerademal 5000 Flüchtlingen durchgerungen hat, die jetzt beginnen soll.IMG_1371

Zwar gibt es im Libanon nicht die dramatischen Zustände, die aus dem jordanischen Lager Zaatari gemeldet wurden, in dem im Winter mehrere Kinder erfroren, und das von Überflutung heimgesucht war. Rosig sieht es jedoch auch hier nicht aus: Die meisten Flüchtlinge suchen sich eine Unterkunft dort, wo sie einen Anknüpfungspunkt haben. Viele

kommen erstmal nach Beirut. Die Ärmsten der Armen campieren auf Verkehrsinseln unter den Hochstraßen. Ihre Habe in wenigen Plastiktüten verbringen sie dort den Tag, einige von ihnen stehen bettelnd mitten im dichten Straßenverkehr. Wer noch Erspartes hat, drängt zum Beispiel in die ohnehin überfüllten Palästinenserlager Sabra und Shatila – auf

traurige Weise berühmt geworden durch das Massaker 1982. „Viele palästinensische Bewohner quartieren sich bei Familien und Freunden ein, um mit dem Vermieten an Syrer ein wenig Geld zu machen,“ erklärt mein Kollege, als wir die Lager besuchen. Ein karger Raum, ohne Teppich, ohne alles, kostet 300 Dollar im Monat – das billigste, was man in der teuren Hauptstadt bekommen kann. Mittlerweile sind hier fast 2000 syrische Familien, oft mit bis zu zehn Familienangehörigen, haben sich alleine hier registriert. „Auch hier ist das nicht ohne Folgen geblieben,“ erzählt mein Kollege. „Die Preise für alles sind gestiegen. Eine gute Initiative war, ein Komitee zu gründen, an das man sich wenden kann, wenn man den Eindruck hat, die Forderungen sind überzogen. Vertreter des Komitees gehen dann zu den Vermietern oder Händlern und vermitteln.“

IMG_1367Doch gestiegene Lebenshaltungskosten sind nicht das einzige Problem. „In unserem Dorf, das christlich-muslimisch gemischt ist, sind viele Syrer aus ländlichen Gebieten gelandet,“ erzählt eine Freundin. „Für viele war es das erste Mal, dass sie Frauen in kurzen Röcken gesehen  haben. Sie hatten ja auch nichts zu tun und besonders die jungen Männer haben auf dem Dorfplatz abgehangen und uns belästigt. Daraufhin hat der Bürgermeister eine Ausgangssperre für männliche Syrer nach 19 Uhr verhängt. Gut ist das nicht, aber es geht auch nicht an, dass wir uns dort nicht mehr sicher fühlen.“ Derlei nächtliche Ausgangssperren sind mittlerweile an vielen Orten normal geworden.

Der Libanon hat bislang keine Camps eingerichtet und bekommt wenig Flüchtlingshilfe. Wer hier ankommt, ist auf sich selbst gestellt. „Wir haben von Privatleuten ein Stück Land in der Bekaa-Ebene zur Verfügung gestellt bekommen und geplant, wie man dort ein Flüchtlingslager einrichten könnte,“ sagt ein Vertreter der Hilfsorganisation Najda Now. „Wir haben sogar die Zustimmung der örtlichen Verwaltung bekommen, aber natürlich ist wichtig, von Anfang an Wasser- und Abwasserversorgung zu regeln und Infrastruktur zu schaffen. Dafür bräuchten wir 30.000 Dollar, aber niemand will sie uns geben, solange es kein Abkommen auf Regierungsebene gibt.“IMG_1341

Viele der Ankommenden können eigentlich nur von Erspartem leben, denn Syrerinnen und Syrer bekommen keine Arbeitsgenehmigungen. Viele arbeiten schwarz und nehmen in ihrer Not in Kauf, deutlich unter Tarif bezahlt zu werden. Das wiederum hat viele Libanesen ihre Jobs gekostet und erhöht die sozialen Spannungen. „Syrer dienen auch als Sündenböcke. Es gibt viel mehr Armut, seit die Krise ihren Lauf genommen hat, und daher auch viel mehr Straßenkriminalität. Das wird alles auf die Syrer geschoben.

„Du merkst, wie die Feindseligkeit steigt,“ erzählt eine syrische Freundin. „Optisch unterscheiden wir uns nicht von Libanesinnen, deswegen ist es vielleicht keine so offensichtliche Diskriminierung, aber du kriegst immer wieder mit, wie über uns hergezogen wird.“ Ich bekomme davon einen Eindruck, als ich am Nachmittag durch die Stadt fahre. Jemand will  zusteigen, der zur syrischen Botschaft will. „Liegt nicht auf meinem Weg,“ blökt der Fahrer durchs Fenster und gibt Gas weiter: „Guck, die Syrer sind sogar zu blöd zu wissen, wo ihre eigene Botschaft ist, sagt er zu mir. Ich: „Aber die Botschaft ist umgezogen.“ Der Fahrer: „Mir doch egal, soll er sehen, wie er hinkommt.“ Als ich einer Kollegin davon erzähle, nickt sie. „Vor uns hat heute ein Auto einen Unfall gebaut. Sofort hat der Fahrer gesagt, das war garantiert ein Syrer, die fahren wie die Bekloppten.“ – was angesichts libanesischer Fahrgewohnheiten schon wirklich eine Kunst wäre.

„Wo lassen sich denn die meisten Flüchtlinge nieder?“ frage ich. „Sie gehen zum Teil in die besonders konservativen Gegenden, weil die Menschen sich dort eher verpflichtet fühlen, anderen zu helfen,“ sagt meine Kollegin. „Aber wo immer es möglich ist. Einige haben sich zum Beispiel in einem ausgedienten Gefängnis in der Bekaa-Ebene eingerichtet.“ Bei einem Besuch im März in Saida weist uns eine islamische Hilfsorganisation in ein Viertel am Rande der Stadt. Hunderte Flüchtlinge wohnen hier in Betonrohbauten, die nur aus den Zwischendecken und Stützpfeilern bestehen. Der eiskalte Wind, der durch das Gebäude pfeift, wird nur von dünnen Spanplatten und Planen gebremst, mit denen sich einzelne Familien kleine Bereiche abgetrennt haben. Matten, Kleidung, Decken liegen herum, aber nichts zum Heizen. Zwischen den Pfeilern flattert auf Wäscheleinen überwiegend winzige Kinderkleidung. Vor dem Haus steht ein Stahlfass, aus dem sich der beißende Gestank verbrannten Mülls erhebt. Das ist die einzige Kochgelegenheit.

IMG_1347„Habt ihr von irgendjemandem Hilfe bekommen?“ fragen wir. „Eine Organisation war so freundlich, uns die Planen zu geben. Und dort drüben dürfen wir uns Wasser holen.“ Eine Frau mit einem Baby auf dem Arm deutet auf einen anderen Rohbau hundert Meter entfernt, von dem gerade ein paar Jungs Eimer herantragen. „Woher kommt ihr? Und wie habt ihr dort gelebt?“ Der Älteste des Lagers zuckt die Schultern: „Wir kommen aus dem Umland von Homs. Dort ist die Situation Anfang des Jahres so schlimm geworden, dass es einfach nicht mehr ging. Ein paar Männer aus unserer Gegend waren hier auf dem Bau beschäftigt, deshalb sind wir hierher genommen. Wir wollen uns nicht beschweren, wir hatten auch zu Hause nicht viel. Hauptsache, wir sind in Sicherheit.“ – „Was machen die Kinder? Gehen sie zur Schule?“ – „Nein, dafür gibt es keinen Platz in den Schulen.“ „Kommt, trinkt Kaffee mit uns“, laden sie uns ein. Die Situation hat ihre Gastfreundschaft nicht geschmälert. Wir lehnen höflich ab. „Dann, wenn wir wieder in Syrien sind!“ Die Frau strahlt.

In Beirut treffe ich eine Journalistin, die gerade aus Kairo gekommen ist. „Syrische Frauen sind in Ägypten geradezu zum Mythos geworden. Selbst unser Hausmeister träumt davon, sich eine zu nehmen, dabei hat er schon zwei Frauen.“ Immer wieder ginge das Gerücht um, dass in dieser oder jener Moschee Syrerinnen vermittelt würden, und wer sich dafür interessiere, habe nicht das Gefühl, etwas Falsches zu machen. Das einzige, was man mutmaßlich bieten können müsse, sei ein Zimmer für die Heirat, es sei spottbillig – während sich viele Ägypter eine Heirat mit einer Ägypterin nicht leisten könnten – und man tue ja auch noch etwas Gutes, in dem man den Frauen aus dem Land helfe. Sie zitiert einen Herrn, der gepriesen habe „Bashar, danke, dass du uns so viele Syrerinnen schickst“ Ganz so offensichtlich ist der Frauenhandel im Libanon nicht. Aber auch hier kursieren viele Geschichten über Eheschließungen aus Not und Familien, die ihre Töchter verkaufen. „Sexuelle Nötigung ist mit diesem Konzept salonfähig gemacht worden,“ sagt mein Kollege Haid Haid. „ Das ist für mich ein neues Phänomen. Ich habe viele Jahre für das UNHCR in Syrien mit irakischen Flüchtlingen gearbeitet. Da gab es auch sexuelle Ausbeutung, aber Prostitution ist verpönt, und in dem man es hier anders bezeichnet, hat man diesen fürchterlichen Umständen zu sozialer Akzeptanz verholfen.“

Die Fotos stammen aus dem Besuch von Flüchtlingen in Saida, 6. März 2013 (Bente Scheller)

Palästina im Arab Idol Fieber

Jeden Freitag Abend gibt es derzeit in der gesamten arabischen Welt nur ein Thema. Es ist nicht der grausame Krieg in Syrien. Nicht die Proteste in Ägypten, oder aktuell in der Türkei. Es handelt sich vielmehr um die arabische Version von „Deutschland sucht den Superstar“ – Arab Idol. Dabei treten Kandidatinnen und Kandidaten aus der ganzen Region gegeneinander an; und ein bisschen so wie beim „Eurovision“ Wettbewerb ist das Ganze nicht nur interessant wegen der eigentlichen Gesangsbeiträge, sondern auch wegen der Herkunft der Teilnehmer und ihrer Geschichten. Jeden Freitag abend wird die Show auf dem libanesischen Sender MBC aus Beirut ausgestrahlt. Langsam aber sicher geht die Show auf die Zielgrade, von den vorausgewählten 13 Kanidaten sind nur noch vier übrig. Unangefochtener Superstar ist Muhammed Assaf aus Gaza.

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Seine Herkunft aus dem isolierten, belagerten Gazastreifen weckt alleine schon Sympathien, um so mehr aber sein abenteuerlicher, beschwerlicher Weg zu den Vorausscheidungen in Ägypten. Assaf hatte sich in Gaza einen Namen als Sänger gemacht, der dort in erster Linie auf Hochzeiten auftrat. Jetzt fiebern nicht nur die 1,7 Millionen Menschen im Gazastreifen, sondern auch Fans in Jerusalem und in der Westbank mit ihrem Hoffnungsträger – genauso wie in vielen anderen Ländern der gesamten Region.

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Ramallah: Bereit für’s Public Viewing.
Foto: CC-BY-SA René Wildangel

In der Stadtmitte Ramallahs findet jeden Freitag abend ein Public Viewing statt (was hier sonst nur beim Classico, der Begegnung zwischen Real Madrid und FC Barcelona denkbar war). Auch in Gaza gibt es Public Viewing, und in einem größeren Hotel in Gaza singt jede Woche Muhammads Bruder, der in seine Fußstapfen treten will. Überall in Palästina hängen Plakate mit dem Konterfei Assafs und der Nummer 3 – die müssen Zuschauer in einer sms senden, wenn sie Assaf unterstützen wollen. Palästinensische Banken werben mit Assaf und bieten an für jede sms, die die Palästinenser zugunsten Assafs abgeben, nochmal eine weitere sms-Stimme zu finanzieren.

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Werbung mit Superstar Assaf
Foto: CC-BY-SA René Wildangel

Muhammad Assaf ist wirklich ein grandioser Sänger und er dürfte gute Aussichten auf den Gesamtsieg haben; auch, aber nicht nur wegen seiner Herkunft und Geschichte. Am gestrigen Abend wurde er von der Jury wieder euphorisch gelobt. Eines der Jurymitglieder machte mit zwei Anekdoten deutlich, wie groß der Kult um Assaf ist: Erstens habe er einen Brief von einem palästinensischen Gefangenen in Israel bekommen, der sich im Hungerstreik befinde – auch um Medien nutzen zu können, und insbesondere damit er auch MBC und Arab Idol verfolgen könnne. Zweitens habe ihn auf der Fahrt zur Sendung jemand angerufen, um auszudrücken wie sehr er Muhammad Assaf die Daumen drücke – kein geringerer als Präsident Mahmoud Abbas. Samstag abend wird auf MBC mitgeteilt, wer ausscheiden muss, die endgültige Entscheidung fällt am 22. Juni. Die Konkurrenz für Assaf ist groß, und mit der Syrerin Farah Youssef gibt es noch eine weitere Kandidatin, der viele den Sieg auch aufgrund der tragischen Entwicklung in ihrem Heimatland wünschen. Aber für die Palästinenser ist die Sache längst klar: Superstar ist nur einer, Muhammed Assaf.

 

Von Mensch zu Mensch

Die Notiz des syrischen Arztes. Foto: Screenshot vom israelischen Fernsehsender Channel 2

Die Notiz des syrischen Arztes. Foto: Screenshot vom israelischen Fernsehsender Channel 2 via „Times of Israel“

Zumeist blicken Israelis derzeit mit Sorge nach Syrien. Die Kämpfe zwischen Rebellen und der syrischen Armee sind zuletzt bis nah an die entmilitarisierte Zone auf den Golanhöhen herangerückt. Syrische Panzer sollen die Zone betreten haben und israelische Panzer in Stellung gebracht worden sein. Präsident Assad und Hisbollah haben angekündigt, auf dem Golan eine neue Front zu eröffnen. Hin und wieder treffen Querschläger auf israelischem Territorium ein.

Israel übernimmt immer wieder Verletzte aus Syrien, die die Grenze erreichen, um sie in naheliegenden Krankenhäusern zu behandeln. Nun hat zum ersten Mal ein syrischer Arzt, der seinem Patienten vor Ort nicht mehr weiter helfen konnte, dem Opfer eine handschriftliche „Überweisung“, mit der Bitte um israelische Hilfe, angeheftet, damit sein Leben in Israel gerettet werden kann.

Diese Geschichte lässt einen nicht kalt. Wenn sich nur alle in dieser Region einfach als Menschen betrachten könnten…